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"Mit rechtem Schäferhundwesen steht und
fällt unsere Rasse. Aber es muß eben auch rechtes Schäferhundwesen
sein, kein andressierter Abklatsch einer mißverstandenen Form;
und selbstverständlich kein nervenschwaches Ergebnis der Verziehung,
Zwingerhaltung oder Überzüchtung. Der rechte Schäferhund muß
lebhaft sein, ebensowenig ein überreizter Quirl wie eine faule
Transuse; zurückhaltend, aber
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weder böse
noch bissig, sondern seiner Kraft bewußt; gutartig, aber
kein Allerweltsfreund; dreist und nervenfest, weder Angstmeier
noch Scheuling. Er muß weiter aufmerken auf alles in seiner
Umgebung, aber nicht als Hans Dampf seine Nase in alles
stecken wollen, ebensowenig freilich teilnamslos dahindösen.
Wachsam muß er sein und schließlich am rechten Fleck furcht-
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los seinen Mann
stehen, nicht aber sich bestienhaft auf jeden Harmlosen stürzen;
das ist Köterart, hinter der oft nur Wind oder gar Angst steht."
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Max von Stephanitz
im Wegwort zu Band VIII des Körbuchs, Jahrgang 1929
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Treffender als
hier vom Begründer der Rasse formuliert,kann das Ziel der Zucht
von Deutschen Schäferhunden kaum ausgedrückt werden, dem wir versuchen
in unserer Zucht gerecht zu werden.
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